Freiwillige Feuerwehr Werneck    
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Freiwillige Feuerwehr Werneck

Berufsfeuerwehrtage der Jugendfeuerwehr Werneck

Zeltlager üben heute wie früher eine geheimnisvolle Faszination auf die Jugend aus. Nicht nur wegen eines so ganz anderen Tagesablaufes und der anders gearteten Aktivitäten, sondern auch wegen der ungewohnten Nachtzeit. Ob Luftmatratze, Feldbett oder Stockbett, vor allem mit vielen Kumpels und deren Schlafverhalten unter einem Zelt(Zimmer-)dach, das will jeder zumindest einmal erleben. So auch die Jugendgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Werneck. Ihrem Wunsch wurde nun, am letzten Ferienwochenende entsprochen, allerdings und auf deren ausdrücklichen Wunsch zweckgerichtet - auf die Feuerwehr. Von Samstag, 10 Uhr bis Sonntag, 10 Uhr absolvierten zwölf Kinder zwischen zwölf und achtzehn Jahren einen Berufsfeuerwehrtag. Das Feuerwehrhaus in Werneck ersetzte das Zeltlager, die Luftmatratzen und Schlafsäcke wurden im Aufenthaltsraum verteilt, die Mahlzeiten wurden dank des guten Spätsommerwetters im Freien eingenommen. Die Aktivitäten umspannten den ganzen Tätigkeitskomplex eines Berufsfeuerwehrmannes, wie zum Beispiel Pflege und Instandhaltung von Fahrzeugen und Gerät, natürlich auch deren Handhabung. Theorie wurde parallel und praxisnah vermittelt. Die Notwendigkeit einer peniblen Ordnung sahen die Jugendlichen aus einem ganz anderen, einleuchtenden Blickwinkel - denn auch im Dunkeln muss im Ernstfall die Ausrüstung in kürzester Zeit "am Mann" sein. Das Salz in der Suppe dieser vierundzwanzig Stunden waren die "Einsätze". Selbst die Betreuer, Aktive der Wernecker Feuerwehr kannten weder die Zeit der Alarmauslösung, noch wussten sie, welcher Einsatz anstand. Und so sah man in Werneck mehrmals zwei Fahrzeuge der Feuerwehr ausrücken, mit Blaulicht, Martinshorn, in den Fahrzeugen angespannt neugierige Nachwuchskräfte.


Fünf aktive Feuerwehrleute waren für die möglichst original nachzustellenden Einsatzorte tätig: Mal brannten Abfalltonnen, mal war ein Verkehrsunfall nachgestellt. Weitere Aufgabenstellungen der insgesamt fünf Einsätze lautete: Bergen einer Person aus einem fließenden Gewässer. Eine andere: Personensuche in einem Wald - und dies bei Nacht. Und so hatten die Jugendlichen zu kämpfen mit Rauchentwicklung, Hitze, Explosionsknall, Dunkelheit und weiteren ungewohnten Szenarien. Auch zwei Fehlalarme wurden durchge-"spielt", einer davon während des Essens und einer, ausgelöst von der Brandmeldeanlage im Schloss Werneck. Alle Einsätze wurden von einem der Jugendlichen auch fotografisch dokumentiert. Die Leitung der Übung hatten die Aktiven Stefan Hein und Andreas Schneider inne. Neben den Jugendwarten Nicole Kreuzbaintner und Herbert Kullick waren noch weitere fünf Aktive der FFW Werneck als Betreuer (Nothelfer) involviert. So auch Manuel Ursel als Gruppenführer.. Der persönliche, zeitliche Einsatz der Aktiven überstieg bei weitem die eigentliche Übungsdauer - eine respektable Investition in die Jugend- und Nachwuchsarbeit. Dass der Spaß nicht zu kurz kam, kann man sich lebhaft vorstellen.


Bernhard Wegscheid
 
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