Freiwillige Feuerwehr Werneck    
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Aktuelle Sicherheitstipps


Alle Jahre wieder kommt die Feuerwehr

Flackernde Lichter verbreiten in der dunklen Weihnachtszeit besinnliche Stimmung und romantische Wärme in häuslicher Umgebung. Wenn jedoch aus dem romantischen Kerzenschein ein richtiges Feuer wird, ist es ganz schnell aus mit der Besinnlichkeit. Daher appelliert die Feuerwehr Werneck an die Umsicht der Bürger, potenzielle Brandrisiken in der Weihnachtszeit zu vermeiden.

„Ein kleiner Funke der Unachtsamkeit genügt und die Nadeln eines trockenen Weihnachtsbaums können nahezu explosionsartig mit großer Rauchentwicklung abrennen“, weist Thomas Baucke von der Stützpunktfeuerwehr Werneck auf die Gefahr eines ausprägten Zimmerbrandes hin. Neben den damit verbundenen Sachschäden verzeichnen Krankenhäuser in der Weihnachtszeit einen sprunghaften Anstieg der Brandverletzungen - leider auch mit Todesfolge.
Um dies zu verhindern, helfen nach Auskunft der Feuerwehr schon einige kleine Vorkehrungen:
  • Standsichere und stabile Kerzenständer sollten nur mit ausreichendem Sicherheitsabstand zu Tannenzweigen, Gardinen oder anderen entzündlichen Gegenständen aufgestellt werden.

  • Eine brennende Kerze sollte niemals für längere Zeit aus den Augen gelassen werden und außerhalb der Reichweite von Kinderhänden aufgestellt werden. Das Gleiche gilt auch für Zündhölzer und Feuerzeuge.

  • Heruntergebrannte Kerzen haben auf einem Adventskranz nichts verloren. Diese wirken wie eine „Zündschnur“ und können alles in Brand setzen. Gut geeignet sind so genannte Sicherheitskerzen, bei denen der Docht vor dem Kerzenboden endet, so dass die Flamme von selbst erlischt.

  • In jedem Zimmer mit brennenden Kerzen sollte ein Feuerlöscher, ein Eimer mit Wasser oder eine Löschdecke bereit stehen. Um einen Tannenbaum ablöschen zu können, werden etwa 20 Liter Wasser benötigt.

  • Eine frisch geschlagene Tanne in einem standsicheren Christbaumständer mit Wasserbehälter verringert die Brandgefahr.

  • Zur eigenen Sicherheit sollte man möglichst auf Wachskerzen am Weihnachtsbaum verzichten. Wunderkerzen sind wegen des Funkenflugs generell tabu.

Auch bei Lichterketten drohen Gefahren

Elektrische Weihnachtsbeleuchtungen sind ein guter Ersatz zu Wachskerzen am Weihnachtsbaum. Jedoch drohen auch hier Brandgefahren durch technische Mängel. Daher müssen Lichterketten und ähnliche elektrische Beleuchtungen mit dem CE-Zeichen gekennzeichnet sein. Fehlt das obligatorische CE-Zeichen oder ist bei einem (deutschen) GS-Zeichen die Prüfstelle nicht angegeben, kann es sich hierbei um eine Fälschung handeln.

Weiterhin müssen auf dem Produkt die wesentlichen Hinweise zu Strom, Spannung und Leistung angebracht sein, außerdem Modell oder Typbezeichnung sowie das Herstellerzeichen, die Handelsmarke oder der Importeur. Eine verständliche Gebrauchsanweisung in deutscher Sprache muss beigefügt sein.

Der TÜV-Rheinland hat Weihnachtsbeleuchtungen getestet und informiert auf seiner Website.



Und wenn es doch brennt ...


Sollte es trotz Sicherheitsvorkehrungen doch zu einem Brand kommen, ist in jedem Fall die Feuerwehr unter der Notrufnummer 112 anzurufen – auch dann, wenn der Brand bereits gelöscht scheint.

Eigene Löschversuche sind nur zu empfehlen, wenn dies noch gefahrlos möglich ist. Ansonsten ist die Tür des Brandraumes zu schließen, jedoch nicht abzuschließen. Mitbewohner und Nachbarn müssen unverzüglich gewarnt werden.








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