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Rauchmelder retten Leben!


70 % aller Brandopfer verunglücken nachts in den eigenen vier Wänden. Gefährlich ist dabei nicht mal unbedingt das Feuer, sondern der Rauch. 95% der Brandtoten sterben an den Folgen einer Rauchvergiftung! Rauchmelder haben sich als vorbeugender Brandschutz bewährt.

Kleiner Aufwand für viel Sicherheit
Gute Rauchmelder gibt es schon bereits ab 10 € in jedem Baumarkt. Dank Klebepads, welche mittlerweile bei vielen Rauchmeldern im Lieferumfang enthalten sind, wird die Montage zum Kinderspiel und benötigt weder handwerkliches Geschick, noch besonders viel Zeit. Jedoch gibt es einige Tipps, welche beim Kauf beachtet werden sollten…

Auf was Sie beim Kauf achten sollten
Das Angebot an Rauchmeldern ist, gerade im Internet, mittlerweile sehr umfangreich. Niedrige Preise locken die Käufer und das CE-Zeichen soll Qualität vermitteln. Nur Rauchmelder, die eine CE-Kennzeichnung und die DIN-Angabe „EN 14604“ tragen, dürfen verkauft werden. Aber Vorsicht: Diese Produkte werden nicht von einer unabhängigen Prüfstelle getestet, sondern der Hersteller erklärt nur, er halte geltende EU-Bestimmungen ein.

Wer auf geprüfte Qualität setzt, sollte einen Rauchmelder mit dem Q-Qualitätszeichen setzen. Produkte mit diesem Prüfzeichen wurden auf ihre Langlebigkeit (Lebensdauer der Batterie min. 10 Jahr) geprüft und verursachen weniger Fehlalarme (z. B. durchverbesserte Elektronik). Mehr Informationen über das Qualitätszeichen „Q“ gibt es auf www.rauchmelder-lebensretter.de

Funk-, Optik- oder Thermorauchmelder?
Optische Rauchmelder sind der weit verbreitete Standard. Diese Rauchmelder arbeiten mit einer Lichtschranke innerhalb des Melders. Wenn diese Lichtschranke durch Rauch unterbrochen wird, schlägt der Melder Alarm. Durch die einfache Technik sind diese Modelle besonders preiswert und fast überall erhältlich. Nachteil: Durch die optische Auslösung schlägt der Melder auch schnell Fehlalarm, beispielsweise bei Wasserdampf, Zigarettenrauch oder auch aufgewirbelten Staub. Dadurch sind diese Rauchmelder nicht für Küche oder Bad geeignet.

Thermo- bzw. Wärmerauchmelder besitzen neben der Lichtschranke zur Erkennung von Rauch zusätzlich ein Thermostat. Nur wenn sowohl Lichtschranke als auch Thermostat eine Gefahr melden, löst der Rauchmelder aus. Durch diese Kombination ist der Wärmerauchmelder gut für Küche und Bad geeignet.

Funkrauchmelder gibt es sowohl als Optik-, als auch als Wärmerauchmelder, welche jedoch untereinander per Funkverbindung vernetzt werden können. Wenn ein Melder auslöst, schlagen alle damit verbundenen Rauchmelder ebenfalls Alarm. Somit werden Sie Nachts im Schlaf sofort gewarnt, auch wenn Sie z. B. den ausgelösten Rauchmelder im Wohnzimmer eigentlich nicht hören würden. Für weitläufige Wohnungen und Einfamilienhäuser ist dies ratsam.

Die richtige Anbringung der Rauchmelder
Rauchmelder sollten unbedingt in allen Schlaf- und Kinderzimmern, sowie in den Gängen (= Fluchtweg) vorhanden sein. Die Melder sollten möglichst mittig im Raum und waagerecht an der Decke angebracht werden. Bei Räumen über 60m2 sollten zwei oder mehr Rauchmelder angebracht werden. Ebenso verhält es sich bei L-förmigen oder durch Stellwände oder große Möbel geteilte Räumen. Bei Räumen, welche sich durch mehrere Etagen ziehen (z. B. eine Galerie) sollte der Rauchmelder an der höchsten Stelle installiert werden.

Weitere Informationen rund um das Thema Rauchmelder gibt es auf www.rauchmelder-lebensretter.de