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Leuchtende Kinderaugen, wenn die roten Autos kommen:
BRANDSCHUTZERZIEHUNG IM KINDERGARTEN
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Leuchtende Kinderaugen: Brandschutzerziehung im Kindergarten

Veröffentlich am: 22. Oktober 2021

Welche Faszination die Feuerwehr auf kleine Kinder ausübt, war vor kurzem wieder eindrucksvoll im Wernecker Kindergarten Marienau zu beobachten. Mit leuchtenden Augen standen die Kinder an den Fenstern ihrer Gruppenräume und beobachteten, wie die örtliche Freiwillige Feuerwehr mit zwei ihrer Großfahrzeugen zur Brandschutzerziehung im Kindergarten anrückte. Unter lauten Anfeuerungsrufen der Kinder wurden im Außenbereich noch letzte Vorbereitungen für den Praxisteil getroffen, bevor der aufregende Tag mit dem theoretischen Teil im Kindergarten losgehen konnte.

In den einzelnen Gruppen angekommen, lauschten die Kinder den Feuerwehrleuten dann gespannt, als diese von den vielfältigen Aufgaben und Tätigkeiten der Freiwilligen Feuerwehr Werneck berichteten. Im Weiteren wurden die Kinder über die Gefahren von Rauch und Feuer und das richtige Verhalten im Brandfall aufgeklärt. Selbstverständlich gaben sich die Floriansjünger besondere Mühe dabei, alle Informationen möglichst kindgerecht zu vermitteln. Das fiel den meisten nicht allzu schwer, da einige der Freiwilligen selbst Kinder oder Enkel im Wernecker Kindergarten haben.

Am praktischen Beispiel führten die Feuerwehrler dann vor, mit welcher Ausrüstung sie normalerweise in den Brandeinsatz gehen. So konnte den Kindern gezeigt werden, was alles zu einer Atemschutzausrüstung gehört und vor allem, wie sich jemand anhört, der komplett in so einer Ausrüstung steckt und aus einer Pressluftflasche atmet. Schließlich ist es einer der wichtigsten Punkte, die es zu vermitteln gilt, dass man vor demjenigen, der einem im Notfall helfen kann, keine Angst zu haben braucht.

Im Anschluss ging es endlich nach draußen, um die großen roten Fahrzeuge zu bewundern, die im Innenhof des Kindergartens abgestellt waren. Dort erfuhren die Kinder noch einiges über die Ausrüstung der Feuerwehr und was man eigentlich alles mit einer Drehleiter machen kann. Dann konnten die Löschmeister von morgen noch selbst Hand anlegen und ausprobieren, wie es sich anfühlt, mit dem Strahlrohr zu löschen: Bei einer Löschwand in Form eines Hauses galt es, das „Feuer“ hinter den Fenstern mit der Kübelspritze zu bekämpfen.

Als kleine Erinnerung an den Besuch überreichten die Feuerwehrleute den Kindern noch einige kleine Mitbringsel. Nicht zuletzt auch, dass die Kleinen bei ihren Eltern Werbung für den freiwilligen Dienst in der Feuerwehr machen können. Denn bis die Kinder selbst aktiv mithelfen dürfen, werden noch einige Jahre ins Land ziehen. Was liegt da näher, als Mama oder Papa vorzuschicken, die dann vielleicht auch eines Tages selbst mit dem Feuerwehrauto beim Kindergarten vorfahren.

Anbei noch einige Texte, in denen die Kinder von dem Tag berichten:

"Es war auch schön, dass wir ins Feuerwehrauto gehen konnten, aber die Sitze waren sehr hart. Die brauchen auch keine Kissen und Polster, weil die ja schnell weg fahren müssen."

"Da kam jemand mit einem Atemschutzgerät in die Gruppe. Das hat sich angehört, als würde ein Krokodil so fest schnauft. Das komische Geräusch heibt, dass einen jemand retten will."

"Ich wünsche mir, dass die Feuerwehr wieder mal kommt. Das war gestern toll."

"Ich habe daheim erzählt, dass wir auf die Drehleiter durften. Die Leiter kann bis zum Himmel hochfahren."

"Die haben uns gestern erzählt, wofür die Feuerwehr da ist: Die müssen die Häuser löschen, wenn es brennt. Die müssen auch Menschen aus den Autos retten, wenn die nicht mehr rauskommen. Dann macht die Feuerwehr das Auto auf."

"Mir hat gefallen, dass ich auch mal gespritzt habe. Ich habe auch in das Loch bei dem Haus reingetroffen. Aber einmal habe ich auch über das Haus gespritzt."

"Wir haben auch eine Auszeichnung bekommen. Da hat der eine Feuerwehrmann unseren Namen drauf geschrieben. Und da ist ein Feuerwehrjunge drauf gemalt."

Bildergalerie: