Wichtiger Hinweis für die gesamte Marktgemeinde Werneck:
ACHTUNG: Trinkwasser muss nicht mehr abgekocht werden!
Jährlich 4.000 Unfälle:
BRANDGEFÄHRLICHES GRILLEN
Technik, Teamwork & Action:
KOMM ZUR JUGENDFEUERWEHR!
Brummis, Blaulicht & Beladung:
UNSERE FAHRZEUGE
112% TEAM
Komm auch DU ins Team Feuerwehr!
Slider

Der lange Weg zum neuen Fahrzeug

Veröffentlich am: 3. Juli 2013

Es war der Höhepunkt des Jubiläumswochenendes „140 Jahre Freiwillige Feuerwehr Werneck“: die Segnung des neuen Drehleiterfahrzeuges. Seit 1988 war die Anschaffung Thema in der Marktgemeinde. Nun wurde das 551 000 Euro teure Fahrzeug vorgestellt.

Beim Festgottesdienst, musikalisch umrahmt von der Bläserphilharmonie unter Dirigentin Tanja Berthold, spannte Pater Vincent Moolan Kurian den Bogen von der Zeit des Heiligen Florian bis heute. Am Ende wurden die Garagentore hochgefahren, draußen stand das geschmückte Drehleiterfahrzeug. Die Schirmherrin, Bürgermeisterin Edeltraud Baumgartl, erinnerte an den langen Weg der Entscheidungsfindung.

Nach der Schlüsselübergabe erfolgte die ökumenische Segnung durch Pater Vincent Moolan Kurian und Pfarrer Heinrich Lösch. Sie erbaten „die gute Hand von oben“, den segensreichen Einsatz des Fahrzeuges und die gesunde Heimkehr der Feuerwehrleute und umschritten dann segnend das Fahrzeug.

Kuchen von der Bürgermeisterin Edeltraud Baumgartl betonte, bei der Gebäudevielfalt in Werneck (Krankenhäuser, Altenheim und Schloss) und im Umkreis sei die Notwendigkeit des Fahrzeuges heute unbestritten. Sie verwies auf die Finanzierung und auf den Anteil von rund 250 000 Euro für den Markt Werneck. Dass es nicht ganz so dick komme, verdanke der Markt dem Engagement und Ideenreichtum der Feuerwehr. Als Beispiel führte sie die Haussammlung und Spendenwerbung an, auch die „Löschbier“-Aktion mit der Wernecker Bierbrauerei. Ihr persönliches Geschenk: Ein Riesen-Kuchen mit einem Leiterfahrzeug als Dekor.

Kompliment an die Aktiven Dank und Anerkennung zollten Baumgartl wie auch die nachfolgenden Redner, Landrat Florian Töpper und Staatssekretär Gerhard Eck, den Feuerwehren im Allgemeinen. Bei aller Technik sei Zuverlässigkeit und Einsatzbereitschaft, Kameradschaft und Engagement Basis für den Dienst. Besonderes Lob galt der Jugendarbeit, die als Aktivposten im Gemeindeleben und Basis für die Zukunft jeder Feuerwehr bezeichnet wurde.

Kommandant Thomas Baucke dankte den Zuschussgebern, dem Land Bayern, dem Bezirk Unterfranken und dem Markt, sowie der Stadt Gerolzhofen, die durch ihren Entschluss, zeitgleich ein baugleiches Fahrzeug zu bestellen, einen Sonderzuschuss ermöglichte. 10 000 Euro steuert die Feuerwehr selbst bei. 37 164,11 Euro erbrachten die Haussammlung und die Spenden von Privatpersonen, Firmen und Vereinen.

Abseilaktion aus „Maximalhöhe“ Baucke erläuterte einige technische Details des neuen Fahrzeuges: Einsatzhöhe bis 32 Meter, Gelenkarm mit Rettungskorb für vier Personen, Krankentrage- und Schwerlasttragevorrichtung, Hochdrucklüfter, Wasserwerfer, Korbkamera, 2500 Liter Wasserleistung pro Minute. Vieles konnte bei der Demonstration bestaunt werden. Besonders spektakulär war das Abseilen eines Aktiven aus dem Rettungskorb aus der Maximalhöhe.

Die Wernecker Wehr nutzte den Tag, um sich selbst und den Fuhrpark in einer Dokumentation darzustellen. Ein Informationsstand der Integrierten Leitstelle Schweinfurt, der DLRG Werneck, sowie Rauchmelderinfo und -vertrieb rundeten das Informationsangebot ab. Mitglieder der Jugendfeuerwehr betreuten die Betreuung der Kinder. Der Kindergarten Marienau mit Leiterin Gabriele Brand steuerte Gedichte, Lieder und Tänze bei. Der Vollständigkeit halber muss die Freitags-Fete „Partyalarm“ erwähnt werden.

Quelle: Mainpost