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Feuerwehr leistet enormes Arbeitspensum

Veröffentlich am: 28. Februar 2015

10 921 Dienststunden absolvierten die 100 Aktiven der Feuerwehr Werneck im vergangenen Jahr

Schon 2013 hatte Kommandant Thomas Baucke bei der Jahresversammlung festgestellt, dass die Wernecker Stützpunktwehr an ihre Grenzen gestoßen sei und zumindest die freiwilligen Aktivitäten „ein bisschen zurückfahren“ werde. Wie die Berichte bei der jüngsten Versammlung zeigten, wurde den 100 Aktiven der Wernecker Wehr aber auch 2014 nicht viel weniger Engagement abverlangt. Angesichts der 10 921 Dienststunden, auf die sich die Tätigkeiten in den einzelnen Bereichen summierten, sprach Bürgermeisterin Edeltraud Baumgartl von einer „eindrucksvollen Bilanz“ und dankte für den großen ehrenamtlichen Einsatz.

Die Wernecker Wehr werde geschätzt, bescheinigte Kreisbrandrat Holger Strunk der Truppe. Welcher „enorm hoher Aufwand“ dahinter steht, verdeutlichte der Bericht von Kommandant Baucke (Infokasten). Das Drehleiterfahrzeug war insgesamt 56-mal im Einsatz. Bewährt habe sich der Gelenkarm auch bei der Bergung in der Tiefe, wie jüngst beim Einsatz in einer Baugrube.

Mehr als ein Ehrenamt sei der Arbeitseinsatz der Gerätewarte, erneuerte Kommandant Baucke die Sicht der Feuerwehr, dass für das Feuerwehrwesen des Marktes ein hauptamtlicher Gerätewart unumgänglich sei. Allerdings habe eine Besprechung mit der Bürgermeisterin und ihren beiden Stellvertretern gezeigt, dass seitens der Gemeinde hierfür derzeit kein offenes Ohr bestehe. Baumgartl ging darauf in ihrem Grußwort nicht ein, hob aber hervor, dass die Gemeinde viel in die bedarfsgerechte Ausrüstung aller Feuerwehren investiere. Sie lobte die „beispielhafte Jugendarbeit“, die die Zukunft der Feuerwehr sichere.

Zur gezielten Nachwuchswerbung ist erstmals Facebook und Internet eingesetzt worden. Mit Erfolg, wie Stefan Hein letztmals in seiner Funktion als Jugendwart berichtete. Nach sechs Neuzugängen und drei Abgängen in die aktive Wehr zählt die Jugendwehr jetzt 22 Mitglieder. 2014 absolvierten die beiden Jugendgruppen 27 Übungen mit 640 Mann-Stunden. Eine Jugendleistungsprüfung legten 19 Teilnehmer mit Erfolg ab, 13 absolvierten einen Wissenstest. Highlight im Jahresprogramm war eine Feuerwehr-Ralley mit Übernachtung auf dem Zeltplatz Euerbach.

Von den Aktivitäten des 154 Mitglieder zählenden Vereins berichtete der neue Vorsitzende Stefan Hein. Bei Geburten in den eigenen Reihen gibt es künftig als Geschenk einen Rauchmelder fürs Kinderzimmer. Im Feuerwehrhaus angebracht wurde eine Tafel mit den Spendern für das Drehleiterfahrzeug. Zu den Vereinsaktivitäten zählten wieder eine Schlachtschüssel, Kickerturnier und Grillabend sowie als Geldbringer für die Vereinskasse Verpflegungsstände bei der Sachs-Rallye und der Schlossnacht, außerdem die Beteiligung am Weihnachtsmarkt. Erstmals gab es einen Gottesdienst am Florianstag.

Auch Ehrungen standen an: Jürgen Seyfried für 40 Jahre, Anton Hermann für 50 Jahre sowie Alfred Arnold, Wilfried Seuffert und Alfons Meyer für 60 Jahre Mitgliedschaft. Seit 20 Jahren aktiv ist Klaus Heffels, seit 25 Jahren Jochen Braunschweig. Nach 46 Dienstjahren, davon 32 Jahre als Kommandant, wurde mit Hubert Röder der Mann aus dem aktiven Dienst verabschiedet, der laut Kommandant Baucke die Wernecker Wehr zu dem gemacht habe, was sie heute ist.

Ein weiteres Urgestein der Wehr, Otmar Hart, wurde für 40 Jahre aktiven Dienst geehrt. Auf Antrag des Vorstandes ernannte die Versammlung Hart zum Ehrenvorsitzenden.

Mit der Ehrennadel in Silber der Jugendfeuerwehr wurde Stefan Hein für den Aufbau der Jugendfeuerwehr Werneck ausgezeichnet, für deren Belange er sich in den vergangenen 20 Jahren als einer der ersten Jugendwarte im Landkreis eingesetzt hat.

Quelle: Mainpost