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Thomas Baucke nach 12 Jahren würdevoll verabschiedet

Veröffentlich am: 3. April 2020

„Montag ist Feuerwehr“ lautet einer der Aussprüche, die man von Thomas Baucke immer wieder zu hören bekommt. Dieser und weitere seiner Sprüche werden den Wernecker Wehrleuten sicher noch in Zukunft erhalten bleiben, auch wenn sich sein Aufgabenspektrum innerhalb der Feuerwehr nach dem Ausscheiden aus der Führungsmannschaft grundlegend ändern wird.

Von seinen insgesamt 32 Jahren im aktiven Feuerwehrdienst führte Baucke die Feuerwehr Werneck in den vergangenen 12 Jahren als Kommandant und hat sich in dieser Zeit in außergewöhnlichem Maße um das Ehrenamt im Allgemeinen sowie die Entwicklung der Wernecker Wehr im Speziellen verdient gemacht. Insbesondere um die Beschaffung einer Drehleiter kämpfte er über viele Jahre hinweg wie ein Löwe, wie Bürgermeisterin Edeltraud Baumgartl in Ihrer Rückschau auf Bauckes Wirken bemerkte. Dank seines großen persönlichen Einsatzes bei der Suche nach Sponsoren und Unterstützern gelang es dann auch, die finanzielle Belastung für die Gemeinde ein gutes Stück zu reduzieren. Die erste Bestätigung zur Notwendigkeit der Beschaffung eines solchen Hubrettungsfahrzeuges folgte keine zwölf Stunden nach Indienststellung, als die Drehleiter 2013 zu einem Scheunenbrand nach Oberwerrn alarmiert wurde. Heute ist die Drehleiter aus dem Einsatzalltag der Wernecker Wehr überhaupt nicht mehr wegzudenken.

In seinem persönlichen Rückblick auf die Zeit als Kommandant berichtete er von einigen Einsätzen, die ihm besonders im Gedächtnis hängen geblieben sind. Neben den immer wieder zu bewältigenden Einsätzen mit tragischem Ausgang waren das vor allem auch die Situationen, in denen es gelang, Menschen aus Notsituationen zu retten. Doch das Einsatzgeschehen besteht glücklicherweise nicht nur aus ernsten Situationen und so konnte mit einem Lächeln auf den Lippen auch von dem einen oder anderen kuriosen Einsatz berichtet werden.

Neben gestiegenen beruflichen Anforderungen als Geschäftsführer eines Handwerksbetriebs, waren es auch externe Faktoren, die ihn dazu bewegten, sich nicht mehr zur Wahl zu stellen. Seinen persönlichen Rückblick schloss er mit einem besonderen Dank an Ehefrau und Familie, ohne deren Rückhalt ein derart zeitintensives Ehrenamt kaum zu stemmen wäre sowie einem Lob an „seine“ Mannschaft. Er selbst komme aus dieser Mannschaft und freue sich nach seinen eigenen Worten ganz besonders darauf, wieder dorthin zurückzukehren und auch wieder mit Rettungsschere oder Strahlrohr aktiv sein zu dürfen.

Der bisherige Stellvertreter und künftige Nachfolger Christian Kullick blickte ebenfalls zurück auf Bauckes weit über 1.000 Einsätze in den vergangenen 12 Jahren und ließ dem scheidenden Kommandanten dann eine besondere Wertschätzung zu Teil werden. Im Auftrag des Landesfeuerwehrverbandes überreichte er das Bayerische Feuerwehr Ehrenkreuz am Bande, das für herausragende Leistungen im Feuerlöschwesen vergeben wird. Kullick betonte, dass die Wernecker Feuerwehr von Thomas Baucke in den vergangenen Jahren besonders geprägt wurde und zeigte sich hocherfreut, dass diese wichtige Persönlichkeit der Mannschaft auch weiterhin erhalten bleibt.

So wird der zu Anfang genannte Ausspruch auch weiterhin durchs Wernecker Feuerwehrhaus schallen und symbolisch davon zeugen, dass dort die Bereitschaft zu ehrenamtlicher Arbeit und dem Dienst an der Allgemeinheit - nicht zuletzt durch das Wirken eines Kommandanten wie Thomas Baucke - zur Selbstverständlichkeit geworden sind.

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