100 Einsatzkräfte üben den Ernstfall im Hilfeleistungskontingent
Veröffentlich am: 01.11.2026Am Samstag führten Stadt und Landkreis Schweinfurt eine groß angelegte Marschübung des Hilfeleistungskontingents durch. Die Feuerwehr Werneck beteiligte sich als Teil der Logistikkomponente mit dem Versorgungs-LKW und zwei Einsatzkräften. Die Feuerwehr Eßleben nahm mit ihrem Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser und sechs Einsatzkräften teil.
Rund 30 Fahrzeuge und 100 Einsatzkräfte versammelten sich am Samstagmorgen auf dem Schweinfurter Volksfestplatz. Dort wurden sie durch Schweinfurts Oberbürgermeister Ralf Hofmann, Landrat Florian Töpper und Sicherheitsreferent Jan von Lackum begrüßt. Anschließend stellte die Einsatzleitung das Übungsszenario vor: Angenommen wurde ein großflächiges Unwetterereignis im Landkreis Bad Kissingen, von dem rund 80 % der Landkreisfläche betroffen waren.
Nach einer kurzen Unterweisung zu Verhaltensregeln und Aufgaben machten sich die drei Züge im geschlossenen Marschverband auf den Weg in Richtung Landkreis Bad Kissingen. Die Route führte über den John-F.-Kennedy-Ring durch Schweinfurt und Oberndorf auf die A70 und weiter über die A7 bis nach Oberthulba.
Dort versammelte sich das Kontingent zunächst auf einem Firmengelände in der Nähe der Autobahn. Am gegenüberliegenden Atemschutzzentrum des Landkreises Bad Kissingen erhielten die drei Züge ihre Einsatzaufträge. Diese umfassten an diesem Tag zwei theoretische Schulungseinheiten zur Vorbereitung und zum Ablauf von Kontingenteinsätzen. Im Anschluss erfolgte die Verpflegung durch den Verpflegungszug des Landkreises Bad Kissingen.
Gegen 12:30 Uhr trat der Marschverband die Rückfahrt an. Über kurvige Landstraßen und die B303 ging es zurück zum Schweinfurter Volksfestplatz. Nach einer kurzen Abschlussansprache konnte die Übung mit zahlreichen neuen Erkenntnissen und einem durchweg positiven Fazit beendet werden.














